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Medizintechnik hat Felder, die Standardshops nicht haben.

Viele Produktarten, die sich in Details unterscheiden, dazu Pflichtangaben je Produkt, mehrere Sprachen für mehrere Märkte und eine Verfügbarkeit, die stimmen muss. Das führt kein Shop von sich aus. Wir verbinden PIM, Shop und Warenwirtschaft so, dass die Daten vollständig hinten ankommen. Ob ein Feld regulatorisch nötig ist, entscheidet Ihr QM und nicht wir.

Für wen das passt, und für wen nicht

Passt

  • Hersteller und Händler mit breitem, technisch unterschiedlichem Sortiment
  • Mehrere Märkte und damit mehrere Sprachen
  • Ein PIM, das vorhanden ist, aber nicht im Shop ankommt
  • Ein Shop, der die Sonderfelder nicht führen kann
  • Kliniken und Händler als Kunden, also B2B-Bestellwege

Passt nicht

  • Regulatorische Beratung, Klassifizierung und Zuordnung von Pflichten
  • Konformitätsbewertung und alles, was eine Benannte Stelle macht
  • Ein Shop, der Pflichtangaben weglassen soll, damit die Seite ruhiger aussieht

Woran wir arbeiten

PIM als Quelle, Shop als Ausgabe

Ein Standardshop kennt Größe, Farbe und Variante. Medizintechnik braucht Dutzende Felder je Produktart, und sie unterscheiden sich von Art zu Art: Basis-UDI-DI und UDI je Packungsebene, Nomenklatur, Risikoklasse, Sterilstatus, Einmalgebrauch, Haltbarkeit, klinische Größen. Geführt wird das im PIM, ausgegeben werden muss es im Shop, in den Datenströmen und auf dem Beleg. Genau an dieser Übergabe scheitern die meisten Vorhaben.

Mehrsprachig, weil die Märkte es sind

Übersetzt wird nicht die Oberfläche, sondern der Produktdatensatz: Bezeichnungen, Hinweise, Einheiten, Warnungen. Welche Sprachen Pflicht sind, legt jeder Markt selbst fest, und das gilt für die Pflichtangaben genauso wie für den Verkaufstext. Deshalb hängt die Sprache am Produktfeld und nicht an einer Übersetzungsdatei, die irgendwann auseinanderläuft.

Verfügbarkeit, die stimmt

Bei Medizintechnik ist verfügbar nicht gleich lieferbar. Charge, Haltbarkeit und Sperrbestände entscheiden mit, und ein Bestandshaken im Shop weiß davon nichts. Der Bestand kommt deshalb aus der Warenwirtschaft, mit Lieferzeit statt Ampelfarbe, damit niemand bestellt, was so nicht rausgeht.

Häufige Fragen

Warum reicht ein Standardshop hier nicht?

Weil er auf wenige Variantenfelder ausgelegt ist. Sobald jede Produktart eigene Pflicht- und Fachfelder hat, endet das in Freitextfeldern, und damit kann weder ein Datenstrom noch ein Kunde etwas anfangen. Die Felder gehören ins PIM, und der Shop muss sie ausgeben können.

Wie viele Sprachen sind machbar?

Technisch beliebig viele, die Arbeit liegt in den Produktdaten und nicht im Shop. Die Übersetzungen kommen von Ihnen oder von einem Dienstleister, wir bauen den Weg, auf dem sie je Feld und je Markt sauber ankommen und auch bei Änderungen zusammenbleiben.

Beraten Sie zu MDR und UDI?

Regulatorisch nicht. Wir bauen die Systeme, die die Pflichtdaten führen, ausgeben und belegen. Was regulatorisch nötig ist, entscheidet Ihr QM oder eine Regulatory-Beratung, und wir setzen es um.

Sagen Sie, welche Produktarten und welche Märkte.

Wenn es eine Feldliste aus dem PIM oder aus dem QM gibt, ist das der kürzeste Weg. Daran sehen wir sofort, was der Shop heute kann und was fehlt.