PIM als Quelle, Shop als Ausgabe
Ein Standardshop kennt Größe, Farbe und Variante. Medizintechnik braucht Dutzende Felder je Produktart, und sie unterscheiden sich von Art zu Art: Basis-UDI-DI und UDI je Packungsebene, Nomenklatur, Risikoklasse, Sterilstatus, Einmalgebrauch, Haltbarkeit, klinische Größen. Geführt wird das im PIM, ausgegeben werden muss es im Shop, in den Datenströmen und auf dem Beleg. Genau an dieser Übergabe scheitern die meisten Vorhaben.
Mehrsprachig, weil die Märkte es sind
Übersetzt wird nicht die Oberfläche, sondern der Produktdatensatz: Bezeichnungen, Hinweise, Einheiten, Warnungen. Welche Sprachen Pflicht sind, legt jeder Markt selbst fest, und das gilt für die Pflichtangaben genauso wie für den Verkaufstext. Deshalb hängt die Sprache am Produktfeld und nicht an einer Übersetzungsdatei, die irgendwann auseinanderläuft.
Verfügbarkeit, die stimmt
Bei Medizintechnik ist verfügbar nicht gleich lieferbar. Charge, Haltbarkeit und Sperrbestände entscheiden mit, und ein Bestandshaken im Shop weiß davon nichts. Der Bestand kommt deshalb aus der Warenwirtschaft, mit Lieferzeit statt Ampelfarbe, damit niemand bestellt, was so nicht rausgeht.