Google warnt vor Ihrer Seite
In den Suchergebnissen steht ein Warnhinweis, oder der Browser blockt den Aufruf. Dann ist die Seite auf einer Sperrliste, und das kostet ab dem ersten Tag Umsatz.
Bereinigen ist der einfache Teil. Schwierig wird es danach: die Lücke finden, die Meldefristen halten, den Vorfall so dokumentieren, dass Versicherung und Prüfer damit arbeiten können, und die Schnittstellen zur Warenwirtschaft wieder sauber zum Laufen bringen.
TODO Daniel: Notfall-Telefonnummer und Erreichbarkeitszeiten festlegen. Alle Wettbewerber nennen hier eine Nummer als Text, keinen Button.
Wenn ja, ist die Seite mit hoher Wahrscheinlichkeit kompromittiert und nicht nur kaputt.
In den Suchergebnissen steht ein Warnhinweis, oder der Browser blockt den Aufruf. Dann ist die Seite auf einer Sperrliste, und das kostet ab dem ersten Tag Umsatz.
Seiten, die Sie nie angelegt haben. Meist Pillen, Glücksspiel oder Sneaker, oft nur für Suchmaschinen sichtbar und im Browser unauffällig.
Aufrufe werden weitergeleitet, häufig nur von Mobilgeräten oder nur beim ersten Besuch. Deshalb sehen Sie es selbst oft nicht.
Ihr Anbieter hat den Account gesperrt, weil von Ihrem Server Werbemails versendet wurden. Das ist ein Symptom, nicht die Ursache.
Im Verwaltungsbereich stehen Konten mit Administratorrechten, die niemand angelegt hat. Wer die anlegen konnte, kann es wieder tun.
Ohne Erklärung steigen Last und Datenverkehr. Häufig läuft dann fremder Code mit, der Rechenzeit für andere Zwecke verbraucht.
Solange die Seite auf einer Sperrliste steht, fällt der Zugang über die Suche aus. Wer einen Shop betreibt, verliert Umsatz pro Stunde, nicht pro Woche.
Waren Kundendaten betroffen, beginnt mit der Kenntnis vom Vorfall eine Frist von 72 Stunden für die Meldung an die Aufsichtsbehörde. Diese Frist läuft, ob man von ihr weiß oder nicht.
Protokolldateien werden nach Tagen überschrieben. Wer zu spät anfängt, kann hinterher nicht mehr belegen, was passiert ist. Genau das wollen Versicherung und Prüfer sehen.
Wiederherstellen aus einem älteren Stand entfernt den Schadcode, nicht aber die Lücke, durch die er kam. Ohne diesen Schritt ist die Seite in wenigen Tagen wieder betroffen.
Firmenseiten und Portale ohne Kundendaten
Shops und Systeme mit personenbezogenen Daten
Einen Festpreis nennen wir erst, wenn wir wissen was los ist. Vorher wäre er geraten. Die Erstprüfung kostet nichts.
Gleiche Arbeit, unterschiedliche Dringlichkeit. Sie entscheiden, was der Fall hergibt.
Beginn innerhalb von 3 Arbeitstagen
Die Seite läuft, der Schaden ist begrenzt.
Beginn innerhalb von 48 Stunden
Sichtbarer Schaden, aber kein Verkaufsausfall.
Beginn innerhalb von 24 Stunden
Shop steht, Google warnt, oder Kundendaten sind betroffen.
Wir schauen von außen und aus Ihren Zugängen, ob und wie die Seite betroffen ist. Danach sagen wir, was zu tun ist und was es kostet.
kostenlos
Bevor wir etwas ändern, sichern wir den aktuellen Zustand samt Protokollen. Ohne diesen Schritt sind die Spuren später weg.
zuerst
Schadcode raus, Lücke zu, Zugänge neu. In dieser Reihenfolge, sonst kommt es zurück.
Hauptarbeit
Bericht mit Ursache, Umfang und Maßnahmen. Bei Kundendaten zusätzlich die Unterlagen, die Behörde und Versicherung sehen wollen.
nach Abschluss
Wir schauen die nächsten Wochen weiter hin. Wenn etwas zurückkommt, kommen wir ohne neue Beauftragung.
danach
Einen Preis nennen wir erst nach der Erstprüfung, weil er vorher geraten wäre. Was wir vorher zusagen können, ist die Zeit.
Melden Sie sich an einem Werktag, hören Sie am selben Tag von uns. Nicht am nächsten.
Wir sind erreichbar, es kostet aber einen Zuschlag. Wie hoch, sagen wir vorher, und er richtet sich nach dem Aufwand des Falls.
Nach der Erstprüfung bekommen Sie einen verbindlichen Preis. Wird es unterwegs mehr, fragen wir vorher.
Seit 2000 im E-Commerce, sechs Leute, und in dieser Zeit einige Projekte nach einem Vorfall zurück ans Laufen gebracht. Namen nennen wir nicht, das ist bei genau diesen Aufträgen Teil der Vereinbarung. Was wir stattdessen zeigen: wie wir arbeiten und woran Sie uns messen können.
In der Regel nicht. Wir sichern den aktuellen Zustand, bevor wir etwas anfassen, und arbeiten daran. Wenn Inhalte durch den Angriff selbst zerstört wurden, sagen wir das nach der Erstprüfung.
Meistens gar nicht. Wenn eine Sperre nötig ist, weil sonst weiter Schaden entsteht, sagen wir das vorher.
Die Erstprüfung nichts. Danach bekommen Sie einen Festpreis, bevor wir anfangen. Vorher zu schätzen wäre unseriös, weil sich der Umfang erst zeigt, wenn man hineinsieht.
Zum Erkennen oft ja, zum Aufräumen selten. Ein Plugin findet bekannte Muster. Es findet nicht den Zugang, über den jemand hereingekommen ist, und genau der entscheidet, ob es wiederkommt.
Bei einer kleinen Seite und mit Zeit durchaus. Bei einem Shop mit Kundendaten würden wir davon abraten, weil die Fristen und Nachweispflichten dann mitlaufen und Fehler dort teuer werden.
Ja, und das ist ein guter Teil dieser Arbeit. Wir treten dabei nicht in Erscheinung, Sie behalten Ihren Kunden.
Ein paar Sätze reichen: welche Seite, was ist aufgefallen, seit wann. Wir schauen und melden uns.